10. Jahrhundert

Die Zeitgenossen Ottos von Bamberg berichten von dem ungeheuren menschenleeren Waldgürtel auf dem rechten Warthe- und Netzeufer, der die feindlichen Brüder Polen und Pommern trennt.

Friedrich Salis, Seite 48

Zur slawischen Besiedlung bei Tychow im Kreis Schlawe meint Kleist:

Erst aus der Zeit von 900 bis 1200 finden sich wendische Gräber als Belege.

Familie von Kleist Wendisch-Tychow

Ab dem 10. Jahrhundert gerieten die Stämme des späteren Pommern in den Einflussbereich ihrer christlichen Nachbarn. Aus dem Westen drohten ihnen die deutschen Landesfürsten (Sachsen ab ca. 918) und die ostmärkischen Markgrafen (Brandenburg ab etwa 1150), beide Teil des Heiligen Römischen Reichs, vom Norden her die Dänen (10.-13. Jahrhundert) und ab 970 aus dem Südosten die Polanen (polnischen Piasten).

Wikipedia Pommern

  • Otto I. der Große siegte am 10. August über das Reiterheer der Ungarn (Madjaren) in der Schlacht auf dem Lechfeld. Damit enden die mehr als 50 Jahre andauernden Ungarneinfälle.

    Uni-Protokolle 955

  • Polen 979

    Die Polen unter Herzog Mieszko I. aus der Herrscherfamilie der Piasten unterwarfen um 979 das Land zwischen den Mündungsgebieten der Oder und der Weichsel, also ganz Hinterpommern und Pommerellen, und gliederten es ihrem Staat an.

    Mieszko I. nahm den christlichen Glauben an und wurde 966 getauft. Er vermied dadurch die Zwangs-Missionierung und alle seine Untertanen waren dadurch unweigerlich christlichen Glaubens.

     
  • 995 erringen die Polen unter Herzog Boleslav I. nach langen, schweren und verlustreichen Kämpfen für etwa 30 Jahre die Herrschaft über Hinterpommem.

    Zeittafel