Gehöft Albert Rütz

Bischofthum, Grundstück Nr. 39

Die Hofgebäude lagen in Abbau Baldenburg.

 
Erwerb
Besitzer / Eigentümer
Bemerkung
1888
Wilhelm Rütz
Kauf Grundstück Nr. 39
1938
Albert Rütz
 
  • Das Königliche Amtsgericht zu Bublitz, Richter Ehmke, erteilte am 20.09.1888 die Anweisung zum Anlegen eines Grundbuchblattes zugunsten des Ackerbürgers Wilhelm Rütz:

    Band III Nr. 39
    Titelblatt

    Acker in den Sandkaveln
    3.05.86 ha
    Acker an der Grenze mit Casimirshof
    0.29.30 ha
    Weide daselbst
    1.00.49 ha
    Acker daselbst
    1.18.81 ha
    Wiese daselbst
    0.63.45 ha
    Summe der Flächen
    6.16.95 ha

    Abtheilung I
    Spalte 1. – Der Ackerbürger Wilhelm Rütz in Baldenburg Abbau, welcher mit Emilie Lüdtke in Ehe und Gütergemeinschaft lebt.
    Spalte 2. – Aufgelassen am 29ten September 1888 und nach Abschreibung vom Freischulzenhof Band I Nr. 6 eingetragen am 1ten October 1888.

    Amtsgericht Bublitz I/75_1888+09+29

    Handzeichnung zum Grundbucheintrag vom 29.09.1888
    Grundstück Nr. 39
  • Albert Rütz

    Der Zeitzeuge Egon Giese vom Abbau Baldenburg berichtete über Albert Rütz:

    Die Nachbarn Rütz und Bansemer hatten 1940 Streit miteinander, weil ein Strommast für Bansemer auf dem Land von Rütz stand, Rütz war so wütend, das er einfach den Mast mit der Axt abhackte, somit hatten Bansemers bis 1945 keinen Strom, Folge dessen benutzten Bansemers immer noch ihren Pferdegöpel zum Dreschen. Unser Schulweg nach Kasimirshof in die einklassige Schule führte daran vorbei, auf dem Rückweg sind Egon und Erika dann oft damit Karussell gefahren.

    Egon Giese